Nachtrag, September 2026: Gruppen zeigen jetzt auch die Transaktionen, die du ihnen zuordnest, sodass sich eine Reise auf ihrer Seite als ein durchgehender Verlauf liest. Alles, was unten über Salden steht, gilt unverändert – eine Gruppe hat weiterhin keinen, und eine Gesamtsumme der Reise gibt es weiterhin nicht. Mehr dazu in Gruppen erstellen und nutzen.
Sieben Leute am Anfang einer Reise. Niemand hat die Nummern aller anderen, zwei haben sich gerade erst kennengelernt, und irgendwer muss sechs Namen in eine App tippen, während alle warten.
Genau dafür gibt es Gruppen.
Eine Liste von Leuten, kein Kassenbuch
Eine Gruppe ist eine Liste von Leuten mit einem Namen. „Lissabon-Wochenende“. „WG 4B“. „Fußball am Dienstag“.
Öffne sie, zeig den QR-Code, und alle, die ihn scannen, treten bei. In dem Moment sind sie mit allen anderen in der Gruppe verbunden – nicht nur mit dir. Sieben Leute sind mit je einem Scan komplett miteinander verbunden, statt sich einundzwanzigmal gegenseitig vorzustellen.

Wenn du dann eine Transaktion hinzufügst, holst du die ganze Gruppe auf einmal dazu, statt Namen einzeln auszuwählen – und die Transaktion kann den Namen der Gruppe tragen, sodass die Ausgaben der Reise auf deren Seite zusammenbleiben.
Das ist schon alles. Entscheidend ist, was eine Gruppe mit Absicht nicht tut:
Eine Gruppe hat keinen Saldo. Sie ist kein Konto. Geld liegt nie „in“ ihr, und sie gleicht nichts aus. Jeder Saldo, den eine Gruppe entstehen lässt, besteht zwischen zwei Personen, genau wie jeder andere Saldo in HiBill.
Die praktische Folge: Du kannst eine Gruppe archivieren, ohne etwas zu verlieren. Die Reise ist vorbei, du räumst auf, und jeder Saldo steht weiterhin zwischen den beiden Leuten, die einander tatsächlich etwas schulden.
Gruppen sind mit Absicht Wegwerfware. Mach eine für ein Wochenende. Mach eine für ein einziges Abendessen. Es gibt keinen Grund, sie wie einen Schatz zu hüten – und wenn die Gruppe nächstes Jahr wieder zusammenkommt, stell sie wieder her.
So funktioniert das Beitreten
Der Beitrittslink ist ein QR-Code und eine URL – was gerade praktischer ist. Am Tisch ist der QR-Code schneller. Im Chat schickst du den Link.
Links laufen nach 24 Stunden ab. Das ist mit Absicht kurz. Ein Beitrittslink ist eine offene Einladung, sich mit einer Gruppe echter Menschen zu verbinden, und seine sinnvolle Lebensdauer misst sich in Minuten – dem Moment, in dem alle zusammenstehen. Ein Link, der ewig gilt, ist ein Link, der Monate später in einen Gruppenchat weitergeleitet wird und einen Fremden mit sieben Leuten verbindet.
Wenn er abläuft, bevor alle beigetreten sind, öffne einen neuen Code. Das kostet einen Tipp.
Um dich mit einer Person statt mit einer Gruppe zu verbinden, gibt es etwas anderes: deinen persönlichen QR-Code, der gleich bleibt, bis du ihn zurücksetzt. Andere Aufgabe, andere Lebensdauer.

Die Verbindung überdauert die Gruppe
Wenn jemand beitritt, entsteht in Wirklichkeit eine Verbindung zwischen dieser Person und jedem anderen Mitglied – dieselbe Art von Verbindung, wie wenn du eine Person von Hand hinzufügst.
Die Gruppe ist also nur ein Gerüst. Wenn du sie einmal benutzt hast, kennst du diese Leute; du kannst mit jeder und jedem von ihnen einzeln teilen, für immer, egal ob die Gruppe noch aktiv ist. Jemand, den du einmal auf einer Reise nach Lissabon getroffen hast, steht in deiner Liste, und wenn ihr euch zwei Jahre später ein Taxi teilt, ist die Person schon da.
Gruppen sind kein Muss
Das sollte man klar sagen, weil der QR-Code die Funktion zentral wirken lässt: Meistens braucht man in HiBill gar keine Gruppe.
Für dich und eine andere Person – Partner oder Partnerin, jemand aus der WG, ein Geschwisterteil, dem du ständig Geld leihst – musst du nichts einrichten. Füg die Person hinzu, teil mit ihr, gleich aus, wann es passt. Eine Gruppe für zwei ist reiner Mehraufwand.
Gruppen lohnen sich ab einer bestimmten Schwelle: mehr als drei Leute, die in der App noch nicht alle miteinander verbunden sind. Darunter ist es schneller, Leute direkt hinzuzufügen.
Wofür sich eine Gruppe eignet
Eine Reise. Der klassische Fall: mehrere Leute, ein Wochenende, viele gemeinsame Kosten.
Eine WG. Dauerhaft, und die Mitgliederliste ändert sich, wenn jemand auszieht.
Etwas Regelmäßiges mit wechselnder Besetzung – eine feste Fußballrunde, ein Buchclub, der zusammen essen geht.
Ein einmaliges Abendessen an einem großen Tisch, danach auf dem Heimweg archivieren.
Gruppen gibt es in jedem Plan, auch in Free. Wie viele Leute in einer Gruppe sein können, ist nicht begrenzt, und die Obergrenze dafür, wie viele Gruppen du anlegen kannst, ist großzügig: 200 bei Free und 2.000 bei Pro.
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Reisekosten in der Gruppe aufteilen, ohne den Urlaub zu ruinieren – die ganze Reise, von der ersten Buchung bis zum Ausgleichen zu Hause.
Reisekasse führen: ein System, das die ganze Reise übersteht – eine Gewohnheit, mit der ihr Reisekosten festhaltet, damit später nichts rekonstruiert werden muss.
Gruppen erstellen und nutzen – die Schritte, um eine Gruppe anzulegen, ihren QR-Code zu teilen und sie zu archivieren.