Ein Saldo in HiBill beantwortet eine einzige Frage: zwischen mir und dieser einen Person, in dieser einen Währung – wer liegt gerade vorn?
Immer zwischen zwei Personen
Es gibt keinen Gruppensaldo, keine gemeinsame Kasse, kein Konto, auf dem Geld liegt. Jeder Saldo besteht zwischen genau zwei Personen.
Öffne eine Person, und du siehst eure Abrechnung zu zweit – jede Transaktion, an der ihr beide beteiligt wart, und den Betrag, der sich daraus ergibt. Waren sechs Leute zusammen auf Reisen, sind daraus Salden zwischen jedem einzelnen Paar entstanden, und du siehst die, an denen du beteiligt bist.

Deshalb haben Gruppen keinen Saldo. Eine Gruppe verbindet Menschen; ausgeglichen wird das Geld immer zu zweit.
Immer eine Währung
Salden mischen nie Währungen. Schuldest du jemandem etwas in Euro und in Pfund, siehst du zwei Beträge:
Du schuldest Marco €40.00 £15.00
HiBill rechnet die beiden nicht in eine Zahl um, denn dafür müsste ein Wechselkurs gewählt werden, dem keiner von euch zugestimmt hat. Mehr dazu: Mit mehreren Währungen arbeiten.

Was einen Saldo bewegt
Nur drei Dinge:
Eine Ausgabe, an der du und diese Person beide beteiligt wart – einer von euch hat bezahlt, der andere schuldet einen Anteil.
Eine Überweisung zwischen euch beiden, in die eine oder die andere Richtung.
Eine Vereinfachung, die entsteht, wenn du Schulden vereinfachen nutzt und sich ein Schuldenkreis auflöst. Sie ist im Verlauf immer sichtbar und gekennzeichnet.
Das ist die vollständige Liste. Nichts anderes verändert einen Saldo. Keine Gebühren, keine schleichenden Rundungsfehler, keine Anpassungen im Hintergrund.
Beteiligt, ohne betroffen zu sein
Du kannst bei einer Transaktion dabei sein, ohne dass sich dein Saldo ändert. Hast du genau deinen eigenen Anteil bezahlt – du hast €20 übernommen, und dein Anteil war €20 –, bist du an der Ausgabe beteiligt, aber keiner schuldet dem anderen etwas.
Das ist normal und gut zu wissen, wenn in deinem Feed eine Transaktion ohne Saldoänderung auftaucht.
Die Richtung lesen
Die App sagt dir die Richtung in Worten, statt dich ein Plus oder Minus deuten zu lassen:
Du schuldest Marco €40.00 – du liegst hinten; du zahlst, um auszugleichen.
Marco schuldet dir €40.00 – du liegst vorn.
Ausgeglichen – der Saldo ist null. Der Verlauf bleibt erhalten.

Ausgeglichen heißt nicht gelöscht
Wenn ein Saldo auf null kommt, verschwindet der Verlauf nicht. Jede Transaktion bleibt im Verlauf, und beim Saldo steht einfach „Ausgeglichen“. In einer Abrechnung zu zweit, die schon ein Dutzend Mal glattgestellt wurde, kannst du Monate zurückscrollen.
Warum der Saldo anders aussehen kann als erwartet
Ein paar häufige Gründe:
Eine zweite Währung. Schau nach, ob unter dem Betrag, den du gerade ansiehst, noch ein weiterer steht.
Eine Vereinfachung. Such im Verlauf nach einem gekennzeichneten Eintrag „Vereinfachung“ – da hat sich ein Schuldenkreis aufgelöst.
Eine offene Aufteilung mit nicht gewählten Anteilen. Bei einer offenen Aufteilung bleibt alles, was niemand wählt, bei der Person, die bezahlt hat – der Saldo kann also kleiner sein, als die ganze Rechnung vermuten lässt.
Jemand hat eine Transaktion bearbeitet. Änderungen berechnen die Salden neu und landen im Aktivitätsprotokoll der Transaktion.
Sieht es immer noch falsch aus, öffne die Person und lies den Verlauf von oben nach unten – hinter jeder Änderung steht ein sichtbarer Eintrag. Eine ausführliche Anleitung findest du unter Warum ein Saldo falsch aussieht.
Weiterlesen
Ausgleichen und Zahlungserinnerungen – einen Saldo ganz oder teilweise ausgleichen und jemanden anstupsen, der dir etwas schuldet.
So funktioniert die Schuldenvereinfachung – wie sich ein Schuldenkreis in weniger Zahlungen auflöst, mit jeder Änderung sichtbar.
Schulden unter Freunden im Blick behalten: 5 Wege im Vergleich – warum eine Abrechnung pro Person hält, wo Notizen und Gruppenchats versagen.